Austria verlängerte Vertrag mit Emich, verliert aber die Trainingsstätte in Rif an den FC Hallein
Noch vor dem Derby in Seekirchen gab Westligist Austria Salzburg eine Weichenstellung für kommende Saison bekannt: Der Vertrag mit Trainer Didi Emich wurde um ein Jahr verlängert. "Weil wir unsere Ziele schon jetzt übertroffen haben", betont der sportliche Leiter Gerhard Stöger. Er geht davon aus, dass das Team mit "Co" Heli Rottensteiner, Tormanncoach Toni Huber und Individualbetreuer Herbert Laux ebenso erhalten bleibt. Von den Spielern verlängerten Winkler und Reifeltshammer.
Sorgen bereitet der Austria aber eine Nachricht, die sie erst vor kurzem erreichte: Der Vertrag mit dem ULSZ Rif als Trainingsstätte der "Ersten" läuft mit Ende der Saison aus und wird nicht verlängert. Der Grund: Rif braucht die Kapazitäten für Salzburg-Ligist FC Hallein, der abgesiedelt wird und für etwa eineinhalb Jahre ein Ausweichquartier bezieht. FÜr die Austria eine Hiobsbotschaft, weil in Maxglan unmöglich zehn Nachwuchsteams und zwei Kampfmannschaften trainieren und spielen können.
Das verdeutlicht einmal mehr das Dilemma: Sportlich wäre die Austria wohl nächste Saison soweit, den Aufstieg in die Erste Liga anpeilen zu können. Doch ohne geeignete Heimstätte ist das undenkbar, würde in Maxglan gar nicht gehen. Stöger fordert daher auch in Richtung Politik: "Wir brauchen jetzt mehr als nur Lippenbekenntnisse."
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| Die Geschichte der Salzburger Austria - von 1933 bis heute. |










