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Austria Salzburg in der Presse
SVZ, 11.11.2010

Westliga-Gipfel: Austria, was Sicherheit betrifft, in der Bundesliga „angekommen"


Die Salzburger Austria ist wieder im Fußball-Oberhaus angekommen – zumindest was die Sicherheitserfordernisse beim samstägigen Derby-Auftritt der Violetten bei den Red Bull Juniors betrifft. „Wir werden das Spiel behandeln wie eine Bundesliga- Partie, mit dem gleichen Aufgebot an Sicherheitskräften, Videoüberwachung draußen und drinnen usw.", hieß es seitens der Gastgeber vor dem Schlager im Stadion Kleßheim. „Ich hatte am Dienstag eine Besprechung mit den Fanklubs und gehe davon aus, dass wir ein friedliches Spiel erleben werden", beteuert Austria-Obmann Walter Windischbauer. Garantien gibt es freilich nicht, da die „Problemkinder" in der Anhängerschaft des Aufsteigers, wie zuletzt am Tivoli zu sehen war, nur zu einem geringen Teil Mitglieder der Fan-Organisationen sind, sondern vielmehr Trittbrettfahrer, die mit Fußball nur wenig am Hut haben. Außerdem dürfte es schwierig werden, die erwarteten Menschenmassen vollständig zu kontrollieren. Bis Dienstagabend hatten die Gäste 1.600 Karten des ihnen zur Verfügung gestellten 1.800er- Kontingents verkauft. Insgesamt werden bis zu 4.000 Zuschauer erwartet, von denen mindestens die Hälfte den Violetten die Daumen drücken wird. Angepfiffen wird das Match um 14 Uhr, der „harte Austria-Kern" trifft sich aber schon um 11 Uhr bei den Überbleibseln des Lehener Stadions, um in einer Art Prozession nach Kleßheim zu pilgern. Auch Windischbauer und seine Vorstandskollegen werden den (durch eine S-Bahn-Fahrt vom Aiglhof zum Europark unterbrochenen) Fußmarsch auf sich nehmen und sich im Stadion Seite an Seite mit den Fans im Stehplatzsektor postieren – auch, um mitzubekommen, falls jemand über die Stränge schlägt, wie der Präsident einräumt. Verbalduell vor dem Derby-Hit Am liebsten wäre es allen Beteiligten aber, wenn die Auseinandersetzung eine rein sportliche bleiben würde. Wobei: Auch hier ist man sich nicht ganz „grün", wie gestern bei einer Pressekonferenz im Media Center vor der Bullen-Arena deutlich wurde. „Wir werden wieder zu zeigen versuchen, dass man mit Leidenschaft gegen Finanzkraft punkten kann", meinte Windischbauer und rief damit Niko Kovac auf den Plan. „Meine Jungs zeigen seit 15 Spielen Leidenschaft, sonst würden sie nicht dort stehen, wo sie stehen. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Marko Vujic bei der Austria weniger verdient als Leute, die gerade erst aus unserer Akademie gekommen sind", so der Juniors- Coach, dem auch der „Herz statt Kommerz"-Sager seines Widerparts Didi Emich nach dem 2:1 der Austria im ersten Duell missfallen hatte. „Ein Trainer sollte das gegnerische Team akzeptieren und respektieren. Schließlich sollte er ein Vorbild für seine Spieler sein – und die eigenen Fans." Die Floskel, am Samstag stünde ein Spiel wie jedes andere bevor, ersparte man sich...
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