Einstand nach Maß. Neuzugang Bernd Winkler führte die Austria mit drei Toren gegen Eugendorf zum 3:1-Auftakterfolg.
Bernd Winkler feierte am Samstag beim 3:1 (0:1)-Auswärtssieg im Landesliga-Gipfeltreffen beim Vorjahres-Vizemeister Eugendorf vor 1800 Zuschauern einen Traum einstand im Dress der Salzburger Austria. Mit seinem lupenreinen Hattrick in der zweiten Hälfte innerhalb von 23 Minuten drehte der 30-jährige Exprofi nach Eugendorfs überraschender Halbzeitführung das SN-Spiel der Runde und entschied den Auftaktschlager der 1. Fußball-Landesliga beinahe im Alleingang zugunsten des Aufsteigers.
Der gelernte Stürmer, der im Laufe seiner langjährigen Profilaufbahn zum Defensiv-Allrounder umfunktioniert wurde, wechselte diesen Sommer von ADEG-Liga-Absteiger Vöcklabruck zu Austria Salzburg und soll mit seiner Profi-Erfahrung die Offensive der Violetten beleben. „Bernd ist ein sehr fairer Sportler und ein Teamplayer, der sich in den Dienst der Mannschaft stellt“, stellte Austria-Sportchef Gerhard Stöger seinem Neuzugang ein sehr gutes Zeugnis aus. „Zwar gelang ihm in der Vorbereitung kein einziger Treffer, doch wir hielten an ihm als Stürmer fest und er dankte es uns am Samstag mit seinem Hattrick gegen Eugendorf“, sagte auch Coach Didi Emich nach dem gelungenen Landesliga-Einstand.
Die Salzburger Austria begann druckvoll und hatte bereits nach zehn Minuten durch Stefan Leitner eine Riesenchance auf einen frühen Führungstreffer, doch der Stürmer knallte das Leder aus fünf Metern in die Wolken. Der Vizemeister aus dem Flachgau hielt mit Kampfkraft dagegen und war aus Kontern stets brandgefährlich. Einen davon verwertete Eugendorf-Kapitän Wolfgang Suppan (vormals Schlecht) nach Stanglpass von Patrick Elsenwenger zur glücklichen Halbzeitführung.
„Mit dem Ergebnis kann ich nicht zufrieden sein“, sagte Eugendorf-Coach Heinz Zanner und meinte weiter: „Wir hatten nach der 1:0-Führung durch Wolfgang Suppan kurz vor Pausenpfiff noch eine Riesenchance durch Markus Schneidhofer. Wenn wir diese verwertet hätten, wäre das Spiel sicherlich anders verlaufen.“
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