Fans. Trotz der Vorfälle in Altach hat die Austria für das Westliga-Derby gegen die Juniors keine Sicherheitsbedenken.
Bei der Salzburger Austria gehen die Wogen auch Tage nach dem Westliga-Debüt gegen die Altach Amateure hoch. Am Samstag war es nach dem Schlusspfiff zu einer Konfrontation zwischen der Vorarlberger Polizei und einigen Austria-Fans gekommen. Während die violetten Anhänger vehement ihre Fassungslosigkeit über die Vorgehensweise der Polizei kundtaten, erklärte Einsatzleiter Christoph Marte den Fall am Montag für abgeschlossen.
Marte: „Wenn sich die Fans normal verhalten hätten, hätte die Polizei nicht mit Pfefferspray durchgreifen müssen.“ Genau dieser Einsatz von Pfefferspray ist es, der die Austrianer regelrecht erzürnt. Rund 20 Unbeteiligte sollen dabei leicht verletzt worden sein. „Fakt ist, dass sich unsere Fans während des Spiels vorbildlich verhalten haben. Weil sie danach für meine Begriffe viel zu lang und ohne ersichtlichen Grund im Gästesektor festgehalten worden sind, hat jemand einem Polizisten ein Bier ins Gesicht geschüttet. Die Situation ist durch so eine Kleinigkeit eskaliert“, erklärte Austria-Obmann Walter Windischbauer. Nachsatz: „Wir alle sind der Meinung, dass man die Situation anders hätte lösen können.“
Für die Liga-Heimpremiere am Samstag (18.30 Uhr) gegen die Red Bull Juniors ist Windischbauer trotz der Vorfälle in Altach nicht bang: „Wir haben alle notwendigen Sicherheitsfragen mit Red Bull geklärt.“ Bereits heute, Dienstag (18.30 Uhr), empfängt die Austria in der zweiten Runde des SFV-Landescups den FC Hallein.
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