Ein emotional geführter ÖFB-Cupschlager zwischen Austria Salzburg und Anif brachte am Samstag einen 2:0-(0:0)-Erfolg der Violetten. Nach gelb-rot für Hirsch spielte die Emich-Elf mehr als 70 Minuten in Unterzahl.
Schiedsrichter Pointner stand in den ersten 20 Minuten im Mittelpunkt der Vorrundenpartie im ÖFB-Cup zwischen Austria Salzburg und Anif. Nach elf Minuten gab er Elfmeter für Anif – Sonko Pa hatte den durchbrechenden Celebic gefoult. Doch Martin Eisl, Neuzugang im Austria-Tor, parierte den Strafstoß von Leitner. Nächster Aufreger: Austria-Kapitän Hirsch sieht nach einem eher harmlosen Foul gelb-rot (17.). Vier Minuten später erneut Unmut auf der Tribüne, als die Gastgeber vergeblich Handspiel eines Anifers im Strafraum reklamieren. In Überzahl beherrschte Anif das Spiel ab nun klar, allerdings ohne wirklich zwingende Chancen.
Nach der Pause stand die Austria sicher und wirkte nicht mehr um einen Mann weniger. Nach einem Sonko-Freistoß war Reifeltshammer per Kopf zur Stelle und traf zum 1:0. Anif wurde nur noch selten gefährlich, doch bei einem Kopfball von Vucur musste Eisl all sein Können aufbieten (86.). Die Erlösung brachte schließlich ein Alleingang von Marko Vujic, der aus 16 Metern zum 2:0 abschloss (88.).
„Schade, wir waren 90 Minuten besser. Aber im Fußball muss man die entscheidenden Dinge machen“, sagte Anif-Trainer Thomas Hofer. Sein Gegenüber Dietmar Emich sah im größeren Willen seiner Leute den entscheidenden Faktor.
In die Hauptrunde aufgestiegen ist überraschend auch Grödig 1b. Der Aufsteiger in die Salzburger Liga schlug daheim Kufstein mit 2:1. Stefan Csenki war mit seinem Tor zum 2:1 in der 89. Minute der Cupheld der Grödiger. Zuvor hatten Peter Zulj (62.) für Grödig bzw. Unterrainer (68.) für Kufstein getroffen. Bereits am Freitag hat Neumarkt in der ÖFB-Cup-Vorrunde auswärts bei St. Johann mit 2:1 (2:0) gewonnen.
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