Austria Salzburg will nicht nur in der 2. Landesliga Nord, sondern auch im Landescup für Furore sorgen. In der dritten Runde wartet Hallwang.
Wieder eine „Englische Woche“ im Salzburger Fußball-Unterhaus: Heute, Dienstag, und am Mittwoch steht die dritte Runde im Stiegl-Landescup auf dem Programm, ehe die Meisterschaft am kommenden Wochenende mit der sechsten Runde fortgesetzt wird. Im Landescup mit von der Partie sind noch zwei Salzburger Westligisten und acht Landesligisten. Sie alle haben vermeintlich einfache Gegner. Fast alle. Für das Westliga-Sensationsteam St. Johann (in Thalgau) und Anif (in St. Georgen) ist ein Sieg ebenso wie für Titelverteidiger FC Hallein, Neumarkt, Saalfelden, Zell am See, Eugendorf, SAK und Bischofshofen Pflicht.
Nur Hallwang hatte Lospech. Die Elf von Neotrainer Josef Bauer gastiert am Mittwoch bei der Salzburger Austria. In Maxglan wartet auf die Hallwanger ein Hexenkessel. Denn diesmal haben die Austrianer, die in der letzten Saison im Halbfinale am späteren Sieger Hallein recht unglücklich scheiterten, das Landescup-Finale im Visier. „Unser Ziel ist das Finale. Damit wären wir im nächsten Jahr im ÖFB-Cup vertreten“, meinte Gerhard Stöger. Der sportliche Leiter der Violetten freut sich auf das Duell mit Hallwang ganz besonders, immerhin war er vor vier Jahren dort als Trainer engagiert. „Und Hallwang hat ebenfalls die Vereinsfarben violett-weiß. Zudem gibt uns das die Gelegenheit einer Standortbestimmung, ob wir für die 1. Landesliga schon reif wären“, erklärte Stöger. Derzeit rangiert die Salzburger Austria in der 2. Landesliga Nord hinter dem SV Kuchl auf Platz zwei. Der Titelkampf verspricht spannend zu werden, denn mit Bergheim, Grünau und Golling gibt es noch drei weitere Anwärter auf die Meisterkrone.
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