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Trotz Rückschlag: Stadt Salzburg braucht eigenes Stadion
23.02.2011

Trotz Rückschlag: Stadt Salzburg braucht eigenes Stadion

Natürlich bedeuten die jüngsten Äußerungen von Stadtrat Padutsch einen gewissen Rückschlag für das Projekt einer echten Sanierung der Sportanlagen am Salzachsee unter Berücksichtigung einer attraktiven zweitligatauglichen Stadionlösung.

Padutsch hatte bekanntlich gemeint, dass sich wegen des Widerstands der Stadt-ÖVP, der Sportverbände und einer örtlichen Bürgerinitiative das von der Austria vorgestellte Projekt nicht realisieren ließe.
 
Der SV Austria Salzburg hat allerdings in der kurzen Zeit seit der Präsentation der Pläne vor 1 Monat soviel Zustimmung in der Bevölkerung erfahren, dass – bei allem Verständnis für die Notwendigkeit einer Verbesserung der ursprünglichen Pläne - ein Aufgeben des Projekts nicht in Frage kommt. Eine von einer Salzburger Wochenzeitung durchgeführte Abstimmung unter ihren Lesern etwa hat bei weit über 1.000 Teilnehmern eine Zustimmung von rund 80% ergeben.
 
Spitzenpolitiker der Stadt (aus SPÖ, Bürgerliste und FPÖ) sowie der für die Sportagenden des Landes zuständige LHStv. Mag. Brenner haben ihre grundsätzliche Zustimmung zu einem auch finanziellen Beitrag zur Lösung der bestehenden Sportstättenproblematik zum Ausdruck gebracht. Die direkt betroffenen Sportvereine vor Ort haben massives Interesse an der Weiterentwicklung des Projekts- natürlich unter Berücksichtigung ihrer ureigensten Interessen- signalisiert und im Zuge der Konkretisierung des Projekts wurde von Austria Salzburg ein Verkehrskonzept in Aussicht gestellt,  das die Ruhebedürfnisse der  Anrainer berücksichtigt.
 
Der SV Austria Salzburg ist darüber hinaus fest davon überzeugt, dass bei den Sportverbänden ASKÖ, Union und ASVÖ die Freude am Sport und die Unterstützung ihrer Mitgliedsvereine im Ernstfall stets mehr wiegt als alle anderen Überlegungen.
 
Der SV Austria Salzburg befindet sich nach 4 Aufstiegen in 4 Jahren im Spitzenfeld der Regionalliga und hat er rechtzeitig vor der Rückkehr in den bezahlten Fußball darauf aufmerksam gemacht, dass die derzeit genutzte Sportanlage in Maxglan für den erwarteten Besuch mehrerer tausend Besucher nicht geeignet ist.
 
Sowohl die Fragen der Finanzierung als auch jene der Abstimmung mit anderen Sportvereinen in Liefering sind weit fortgeschritten.
 
Die dabei gewonnenen wertvollen Erfahrungen wird die Austria in die verstärkt erforderlichen Gespräche der kommenden Wochen und Monate im Sinne der Jugend und des Sports in Salzburg einbringen. Die Verantwortung für die Schaffung geeigneter Sportstätten kann die Austria aber keinesfalls alleine übernehmen.
 
Nicht richtig ist der Vorwurf, die Austria würde eine neues Stadion nur für sich beanspruchen. Hier ein kleiner Auszug:
Generell benötigt nicht nur speziell die Austria, sondern ganz Fußball-Salzburg eine adäquate Spielstätte für bis zu 6.000 Zuseher. (Website des SV Austria Salzburg, 25.1.)
 
Diese Spielstätte soll aber nicht nur exklusiv der Austria, sondern auch allen Stadtvereinen für besondere Matches zur Verfügung stehen. (SVZ, 26.1.)
 
“Das gemeinsam steht an erster Stelle”, zerstreut Gerhard Stöger schon im Vorfeld mögliche Sorgen der aktuell dort ansässigen Vereine. “Das Stadion ist ja nicht nur für die Austria, sondern für den Sport in Salzburg.”(salzburg-fussball.at, 26.1.)
 
Sportdirektor Stöger betonte auch, dass mit den in Liefering ansässigen Vereinen über die gemeinsame Nutzung der Anlage gesprochen werde. (derStandard.at, 26.1.)
 
Eines ist für Gerhard Stöger aber klar: „Das Stadion ist nicht nur für die Austria, sondern für den Salzburger Sport.“ (SN, 26.1.)
 
Wir streben eine Lösung an, die alle einbindet und zufrieden stellt“, hat Austria-Obmann Walter Windischbauer schon Kontakte geknüpft. Die projektierten drei Spielflächen neben dem Stadion sollen allen zum Trainieren und Spielen dienen. (Kronen Zeitung, 27.1.)


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