Zwar konnte der Sportverein aus Wals bisher seiner Rolle als Titelaspirant trotz Top-Verstärkungen im Sommer – man holte unter anderem Hoang, Suljic, Cetin und Ex-Austrianer Damir Borozni – nicht gerecht werden, die Formkurve ging in den vergangenen Spielen aber eklatant nach oben. Die Grünauer rangieren derzeit mit sechs Punkten Rückstand auf die Spitze auf Platz Drei der Tabelle, sie sind sozusagen in Lauerstellung.
Die Austria hingegen ist seit dem Kuchl-Spiel nicht mehr ganz so souverän, muss weiter unnötige Gegentreffer hinnehmen und gab in Bürmoos auch drei Punkte ab.
Das unter anderem auch wegen Verletzungspech, bis auf die Langzeitverletzten Würnstl, Ebner und Neubauer sind aber mittlerweile alle wieder fit.
So hat das Trainer-Duo die Qual der Wahl, besonders was die Stürmerfrage betrifft. Schleindl steuerte beim Nachholspiel der U21 gegen Plainfeld am vergangenen Dienstag drei Treffer bei, Leitner gelang am Samstag gegen die Köstendorf-Reserve ein lupenreiner Hattrick.
Mario Lenz netzte in den vergangenen zwei Spielen (er schob am Samstag den Rehrl-Schuss tatsächlich noch vor der Linie rein) und Jukic erzielte im Spiel gegen Köstendorf zwei Tore. Auch Seywald, O. Trappl und der wieder genesene Rottensteiner strahlten im Training enorme Torgefährlichkeit aus.
Somit kann das Rezept gegen Grünau nur Offensive lauten. Co-Trainer Oberascher: „Das positive an einem so starken Gegner wie Grünau ist, dass dieser mit Sicherheit nicht unterschätzt wird. Neben den starken Neuzugängen spielt immerhin auch Hans-Peter Bauer bei den Walsern, der mit Chef-Trainer Miro Bojceski noch in Braunau zusammen 2. Bundesliga gespielt hat.“
Klarheit, wer am Schluss Herbstmeister ist, hat man Samstag Abend. Los geht es in Grünau um 16:00 Uhr. Bereits zwei Stunden zuvor wird das Match der Bergheimer gegen Kuchl angepfiffen.










