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Zwei Tage, die man sich noch lange merken wird
15.11.2010

Zwei Tage, die man sich noch lange merken wird

Der 7. August und der 13. November 2010. Zwei Tage im Salzburger Fußball, an die sich noch viele Sportsfreunde lange und gerne erinnern werden.

Während man am 7. August im Hinspiel mit 2:1 über die RB Juniors triumphieren konnte, zogen am 13. November die Violetten aus um in das EM-Stadion in Klessheim zurückzukehren. Also just an jenen Ort, an dem vor fünf Jahren alles zu Ende war, und doch wieder begann.
 
Über 3.000 Austrianer sorgten für Gänsehautstimmung.
 
Auch wenn das 30.000 Zuschauern umfassende Stadion mit knapp 6.000 Besuchern natürlich alles andere als voll war, stimmungstechnisch hätten an den Kassen gut und gerne die "Ausverkauft"-Schilder hängen können.
 
Die violetten Fans, die den Tag bereits um 11 Uhr in Lehen gemeinsam starteten und zusammen nach Klessheim zogen, haben eindrucksvoll gezeigt, dass die Austria nicht nur wieder da, sondern vielmehr auf einem sehr guten Weg ist zurück in den Spitzenfußball zu gelangen.
 
Violette Kämpferherzen auf dem Spielfeld
 
Der violette David kämpfte auch an diesem Tag beherzt gegen den roten Goliath, und rang dem Profiteam trotz einigen diskutablen Schiedsrichterentscheidungen (kein Rot gegen Martin Hiden, aberkannter Treffer, unverständliches Rot gegen Nico Mayer) ein 2:2 Unentschieden ab.
 
Festtag für den Fußball
 
Insgesamt kamen durch die rassige Partie alle auf ihre Kosten, bereute sicherlich keiner der 6.000 Zusehern (Salzburger Rekordkulisse in der Regionalliga) sein Kommen.
 
Das Haar in der Suppe
 
Der SV Austria Salzburg lehnt jeglichen Rassismus entschieden ab. Urwaldlaute, auch wenn sie besonders bis zu den Durchsagen der Stadionsprecherin nur von wenigen zu hören waren, haben in und ausserhalb eines Spielfeldes im 21. Jahrhundert nichts verloren. Der SV Austria Salzburg entschuldigt sich bei Felix Adjei und Rafael da Silva.
 
Didi Emich "sharp dressed man of the match"
 
Dass dieser ein ganz besonderer Tag werden würde, wusste wohl Didi Emich schon im Vorfeld, gab er doch dem Wort "Trainingsanzug" eine ganz neue Bedeutung. Im feinen Zwirn gab der Austria-Trainer an der Linie seine Kommandos, zumindest bis ihn Schiedsrichter Struz auf die Tribüne verbannte. Ein Interview mit violett.tv scheiterte übrigens am leeren Akku der Kamera und wird am Mittwoch nachgereicht.


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