gegen FC Liefering

Bullseye mal zwei – Austria schlägt Liefering per Bares-Doppelpack

14. März 2026

Der 21. Runde lag ein besonderes Aufeinandertreffen in Maxglan zugrunde, kam schließlich die Zweitvertretung der Dose ins Max-Aicher-Stadion. Die Retourkutsche für das 2:3 im Hinspiel ist geglückt.

Eine Woche nach dem 2:0-Auswärtssieg in Amstetten wartete die heißeste Begegnung der Saison auf die Mannschaft von Christian Schaider. Der FC Liefering kam mit vier Siegen aus den letzten vier Spielen in den Hexenkessel, der das Max-Aicher-Stadion war. Bereits zum Anpfiff zeigte die Austria aber, wie es heute zugehen sollte.

Zum „Schlachthof Maxglan“ sollte das Spiel werden. Photo: GEPA pictures/ Wolfgang Kofler

Es war zu spüren, dass sich die Atmosphäre von Beginn an auf den Platz übertrug. Fouls, eng geführte Zweikämpfe und Hitzigkeit prägten von Beginn an das Spiel. Schiedsrichter Isa Simsek ahndete viele Vergehen. Fußballerisch probierte es Gäste-Verteidiger Jakob Zangerl in der zwölften Minute aus der Ferne, platzierte den Ball aber neben dem Tor. Die Austria meldete sich mit der gefährlicheren Chance aber in der 25. Minute. Kapitän Luca Meisl leitet einen weiten Freistoß in den Sechzehner um, ehe Sebastian Aigner die Top-Chance liegen lässt.

Auch die Gäste zeigten sich per Freistoß, Benedict Scharner überlistete Simon Nesler-Täubl in der 31. Minute aber nicht. Unser Schlussmann behauptete sich nur wenige Minuten später erneut gegen den Sohn von Paul Scharner, als ein verlängerter Einwurf durch den Strafraum rauschte, und war mit der Hand schnell am Boden. Damit machte er das 0:0 fest.

Für Tobi Rohrmoser war es ein besonderes Spiel. Die wahre Liebe hat sich bewährt. Photo: GEPA pictures/ Wolfgang Kofler

Zum zweiten Durchgang verließ der stets fleißige Denizcan Cosgun den Platz, für ihn kam mit Nico Lukasser-Weitlaner ein ebenso engagierter Angreifer auf den Platz. Damit bewies Christian Schaider sein goldenes Händchen, brauchte der Stürmer nur 100 Sekunden, um seine Fähigkeiten auf den Platz zu bringen. Im Strafraum biss sich der 19-Jährige in die Lieferinger Abwehr, verlagerte das ganze auf den rechten Flügel und flankte von der Grundlinie auf Daniel Bares. Unsere Nummer 45 verwertete den Ball im Pyronebel direkt und traf unter Mithilfe einer Abfälschung zur Führung: Bullseye, die erste!

Es vergingen gute 20 Minuten, da stand Bares erneut im Mittelpunkt. Zuerst sorgte der weite Einwurf von Luca Meisl für ein Durcheinander, aus dem der Stürmer nur knapp nicht verwerten konnte. Wenige Momente später stellte er sich in den Gegner, und leitete den Ball weiter. Gäste-Keeper Christian Zawieschitzky konnte den folglichen Abschluss aber parieren. Was Zawieschitzky kann, kann Nesler-Täubl schon längst und zeigte sein Können ein weiteres Mal in der 78. Minute, als er den Freistoß von Johannes Moser entschärft. Die Gäste kamen jetzt zu mehreren Chancen, scheiterten aber an ihrer eigenen Ungenauigkeit oder dem überragenden Simon Nesler-Täubl, der eine Top-Leistung zeigte.

Nur hinterher schauen konnte Gäste-Keeper Zawieschitzky beim Gold-Tor von Daniel Bares. Photo: GEPA pictures/ Wolfgang Kofler

Die Lieferinger trafen partout das Ziel nicht, da setzt der sensationelle Daniel Bares mit einem Kandidaten für das Tor des Jahres in der 90. Minute den Schlusspunkt. „Den tuat er eini!“, ging dem ausverkauften Max-Aicher-Stadion durch den Kopf, als er den missglückten Abschlag von Zawieschitzky per Außenrist von der Mittellinie nahm: Bullseye, die zweite! Doppelpack und

Im Gegensatz zum Double Bull gibt es anstatt der 50 Punkte nur drei Zähler für die Austria, die aber nicht weniger wichtig sind. Mit dem Sieg im Kracher gegen Liefering setzt sich die Elf von Christian Schaider weiterhin im Tabellenmittelfeld fest und belegt nun mit 26 Punkten den achten Tabellenplatz. Ein großer Dank an alle, die für diese sensationelle Kulisse gesorgt haben! Bereits am kommenden Freitag geht es nach St. Pölten zum nächsten schwierigen Auswärtsspiel.

Bericht: Tim Bosnjak

Die Stimmen zum Spiel

Sportdirektor Roland Kirchler: „Man hat gesehen, dass die Jungbullen eine richtig gute Mannschaft sind. In der zweiten Halbzeit haben wir richtig gut gespielt. Es war ein verdienter Sieg.“

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