Danke für alles, Präsident Claus Salzmann!

10. Mai 2026

Es gibt im Fußball Menschen, die einen Verein nicht alleine groß machen – aber ohne die vieles wahrscheinlich ganz anders verlaufen wäre. Claus Salzmann ist und war in seiner Funktion genau so ein Mensch.

Als er mit neuem Vorstand bei Austria Salzburg andockte, war der Verein sportlich im hinteren Mittelfeld der 4. Liga unterwegs und wirtschaftlich noch weit nicht dort, wo man heute steht. Viel Arbeit, viele Herausforderungen, viele Entscheidungen – aber vor allem eine gemeinsame Vision: die Austria Salzburg schuldenfrei zu machen und Schritt für Schritt wieder dorthin zu führen, wo sie tatsächlich hingehört. Dass die Austria heute wieder im österreichischen Profifußball angekommen ist, wirtschaftlich gesund und schuldenfrei dasteht und sich sportlich wie strukturell hervorragend entwickelt hat, trägt ganz wesentlich auch die Handschrift von Claus Salzmann. Oder, wie es Obmann David Rettenbacher auf den Punkt bringt: „Ganz klar und unbestritten – ohne Claus würde die Austria heute nicht ansatzweise da stehen, wo sie jetzt ist.“

Dabei vergisst man heute fast schon, wie schwierig die Ausgangslage damals tatsächlich war. „Wir im Vorstand können uns noch alle gut an eine Zeit erinnern, wo es nahezu täglich ums Überleben ging. Immerhin sind wir mit einem Schuldenberg von rund 800.000 Euro gestartet und regelmäßig zwei-, dreimal wöchentlich bis in die frühen Morgenstunden gesessen, um unter Führung von Claus an Lösungen zu arbeiten“, erinnert sich Rettenbacher.

Und genau diese Mentalität hat die vergangenen Jahre geprägt: Nicht aufgeben. Nicht jammern. Sondern arbeiten. Lösungen finden. Immer weitergehen, gemäß dem Motto: „Wir hören niemals auf!“

Claus Salzmann gelang es, potente Sponsoren wie Max Aicher zur Austria zu lotsen.

„Seine geleistete Arbeit ist auch ein Auftrag an uns alle für die Zukunft: Nie locker lassen, immer alles geben“, so Rettenbacher weiter. Dabei war Claus nie jemand, der sich selbst besonders in den Vordergrund gedrängt hat. Vielmehr einer, der im Hintergrund gearbeitet, Gespräche geführt, Probleme gelöst und den Verein oft mit bemerkenswerter Ruhe zusammengehalten hat. Einer, der die Austria nicht als Funktion gesehen hat, sondern als Herzensangelegenheit. Natürlich ist dieser Weg die Leistung vieler Menschen. Spieler, Trainer, Mitarbeiter, Sponsoren, Ehrenamtliche und tausende Fans haben ihren Anteil daran. Aber genauso braucht es an der Spitze jemanden, der Verantwortung übernimmt, Entscheidungen trifft und auch in schwierigen Phasen Ruhe bewahrt. Genau das hat Claus Salzmann getan.

Lieber Claus, danke für deinen jahrelangen Einsatz für die Austria Salzburg. Danke für unzählige Stunden Arbeit, für deinen Einsatz, deine Loyalität und dafür, dass du mitgeholfen hast, den Verein auf stabile Beine zu stellen und wieder zurück in den Profifußball zu führen.

Mit Hubert Palfinger übernimmt nun ein Mann die Präsidentschaft, der den Weg der vergangenen Jahre nicht nur begleitet, sondern seit September des Vorjahres aktiv mitgestaltet hat. Einer, der den Verein, seine Werte und sein Umfeld bestens kennt und der gemeinsam mit seinem Team alles daransetzen wird, die Austria Salzburg weiterhin erfolgreich weiterzuentwickeln.

Und auch wenn Claus künftig etwas kürzertreten wird, bleibt er der Austria weiterhin erhalten. Oder um es mit einem Augenzwinkern in den Worten von David Rettenbacher zu sagen: „Ich kann es schon nachvollziehen, dass es für ihn nun Zeit ist, etwas zurückzuschalten, empfinde es trotzdem – um es in Worten von Claus zu sagen – als die neuntbeste von acht Ideen. Wiewohl wir mit Hubert Palfinger den absolut idealsten Nachfolger haben, den sich der Verein wünschen kann!“

Nach neun erfolgreichen Jahren übergibt Claus Salzmann an seinen Nachfolger Hubert Palfinger.

Am Ende bleibt vor allem eines: große Dankbarkeit und großer Stolz.„Wir sind alle froh, dass er – zumindest in abgespeckter Version – den Weg mit uns allen weitergeht und der Austria weiterhin unterstützend zur Seite steht“, sagt Rettenbacher.

Nach diesen Jahren, lieber Claus, bleiben nur fünf Buchstaben zu schreiben: DANKE!

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