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Das Thema Mitgliedschaft soll bei Austria Salzburg wieder stärker in den Blickpunkt rücken. Der SV Austria Salzburg versteht sich als Mitgliederverein. Unsere Mitglieder gestalten das…

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Save the date: Austria-Gschnas am 23. Februar im Violett

Nach einigen Jahren Pause wird es am 23. Februar wieder ein Gschnas bei der Austria geben. Los geht es im Violett ab 19:00 Uhr. Das…

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U7

Finaleinzug, zweimal Zweiter und Vaterfreuden!

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Austria siegt im ersten Test 2:1 gegen RLM-Team Vöcklamarkt

Austria Salzburg hat am Donnerstag Abend das erste Testspiel absolviert, Gegner war mit der UVB Vöcklamarkt kein Geringerer als der aktuell dritte aus der Regionalliga…

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Violett TV: Interview mit Nachwuchsleiter Maik Großhäuser

Im ersten Teil der ViolettTV-Interviewserie ist uns der neue Nachwuchsleiter der Salzburger Austria, Maik Großhäuser, Rede und Antwort gestanden.

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Der Braten, den wir riechen: Sonntag geht’s nach Puch

Eine Laterne wird keiner brauchen, der sich am Sonntag nach dem letzten Spiel der Austria in diesem Jahr auf den Weg nach Hause macht. Da ist das Martini-Gansl noch kaum vom Mittagsteller gejagt, wird es den Kellnern im Land schon entgegendröhnen: „Zahlen, bitte!“ Das Dessert möchten wir uns nämlich selbst zubereiten, wenn es 2018 ein letztes Mal violette Fußballkost zu sehen gibt – schon um 13:00 Uhr bittet der FC Puch zwei Wochen vor Kathrein zum letzten Tanz.

Zum Dessert gehört sie ja dazu, aber richtig einen an der Waffel hatten da einige schon öfter, die Gastspiele der Austria ansetzten: Den Karfreitagsvorabend um 17:45, den Muttertagsvormittag um 10:30 – vieles gab es da schon in Sachen Anstoßzeiten. Diesmal sind wir knapp an einer Faschingspointe vorbeigeschrammt, es geht nicht um 11:11, sondern „erst“ am späten Mittag los beim Herbstausklang am Sonntag im Pucher Waldstadion, womit sich die Partie in die Rubrik ungewöhnlicher Anstoßzeiten einreiht.

Vielleicht bestellt sich aber der eine oder andere zumindest noch ein schnelles Verdauungsschnapserl, wenn er auf der Kaderliste des Gegners die klingenden Namen erblickt – von Keita bis Arnautovic, die Tennengauer können mit einigen Kalibern aufwarten. Da erscheint es fast nebensächlich, dass bei der Austria Endletzberger und Mayer fehlen, Letzterer hat nach seiner Roten gegen Straßwalchen übrigens zwei Spiele Sperre ausgefasst. Kaum Sorgen bereitet das unserem Trainer, der um seinen guten, ausgeglichenen Kader weiß und darauf setzt, dass jene Spieler, die jetzt zum Zug kommen, richtig auf die Partie brennen: „Da wir diese Saison schon mehrere Systeme und taktische Ausrichtungen gespielt und einstudiert haben, können wir ohne große Umstellungen ins Spiel gehen und es kommt nichts Neues auf die Spieler zu“, geht Christian Schaider mit großer Gelassenheit an diese Situation heran.

Gelassen und mit Vorfreude blickt man auch bei den Gastgebern diesem Spiel entgegen. Die Organisatoren haben sich in der Woche mit einem Plädoyer für die Anreise mit dem öffentlichen Verkehr an die Austria gewendet, dem wir uns gerne anschließen. Nur fünf Fußminuten sind es von der S-Bahn-Station „Puch“ bis zum Waldstadion, bestimmt der bequemste Weg zum Spiel.

Unbequem genug könnte das Spiel selbst werden, denn der FC Puch beginnt sich allmählich wieder wohlzufühlen zurück in Salzburgs höchster Spielklasse. Die Schwarz-Weißen haben es sich jetzt schon ein paar Wochen daheim gemütlich gemacht, das Spiel am Sonntag wird deren drittes Heimspiel in Folge. Nicht nur Auswärtsspiele, auch das Verlieren hat man an der Pucher Schulstraße inzwischen fast verlernt, auf den sensationellen 4:1-Sieg gegen Eugendorf folgte beim 3:3 gegen Bramberg immerhin ein Remis.

Mit ihren aktuell 39 Punkten hat die Austria aber exakt dreimal soviele auf dem Konto wie der FC Puch, womit die Favoritenrolle vor diesem Spiel eindeutig geklärt ist. In der Hinrunde hatte man gegen die Tennengauer keine Probleme, im August gab’s ein souveränes 3:1 in Maxglan. Die Austria geht hochprofessionell an die letzte Aufgabe in diesem Herbst heran: Am Spieltag um 9:00 Uhr trifft man sich zum Abschlusstraining, nach einem gemeinsamen Frühstück im „Violett“ geht es dann gestärkt auf die kurze Reise.

Nur rund sieben Meilen des Maßes einer römischen Handelsstraße von Salzburg nach Kärnten geht es gen Süden. Der siebente Meilenstein kennzeichnet noch immer Puch, dort befindet er sich heute an der Friedhofsmauer. Packt also eure Siebenmeilenstiefel und kommt am Sonntag zeitig ins Pucher Waldstadion, damit der Sieger am Ende „Juvavum“ heißt.

Manch einer, der sich beim Festessen gestresst fühlt, mag sich denken: Wäre Puch in Asien, hätten wir eine vernünftige Anstoßzeit. Aber die Gänse können wir an diesem Tag auch einfach mal Gänse sein lassen. Auf Tuchfühlung zum SAK riechen wir schließlich wochenlang schon einen ganz anderen Braten, an dem wir uns auf jeden Fall dranhalten sollten – und vielleicht brauchen wir die späteren Stunden dieses Tages ja ohnehin zum Feiern!

INFORMATIONEN ZUM SPIEL

17. Runde Salzburger Liga
Sonntag, 13 Uhr, Waldstadion Puch
SR: Thomas Hochstaffl, MMag. Daniyel Brahm, Reda Mohamed;

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