Austria-Fans

Die Austria-Fans tragen ihren Verein durch die Krise

Liebe Mitglieder, Partner und Fans der Austria!

Die aktuelle Krise in Wirtschaft und Sport macht, wie Ihr bereits wisst, natürlich auch vor uns nicht halt. Mit kreativen Ideen und der gewohnt starken Unterstützung von Euch scheinen wir aber mit einem blauen Auge davon zu kommen. Unser Präsident, Claus Salzmann, zeigt sich von so viel Unterstützung begeistert: “Unglaublich was hier wieder auf die Beine gestellt wird. Mit über 31.000 Zuschauern beim virtuellen Spiel im Lehener Stadion haben wir den Salzburger Rekord geknackt und mehr Tickets verkauft als bei den Spielen bei der Heim-EM 2008 an den Mann beziehungsweise die Frau gebracht wurden.“ Tief beeindruckt ist er ebenso von der Tatsache, dass kein einziger Austrianer auch nur angefragt hat ob Teile der Dauerkarte rückerstattet werden können – “Ich hätte das verstanden. Immerhin wurde hier Geld bezahlt für eine Leistung, die wir aktuell nicht anbieten können.” Dies alles ermöglicht es uns auch aktuell die Rückzahlungen der Darlehen zu gewährleisten. Dank Eurer Unterstützung liegen wir im Zeitplan, um das ehrgeizige Ziel der absoluten Schuldenfreiheit zum 90. Geburtstag zu erreichen.

Einzelgespräche mit den Spielern und Aufnahme Trainingsbetrieb 

Nicht nur, aber auch ums Geld ging es als letzten Freitag Vorstand und Spieler in Einzelgesprächen nach zwei Videokonferenzen erstmals wieder real aufeinandertrafen. Dabei wurde sich darauf geeinigt, dass ab nächster Woche der Trainingsbetrieb unter strengster Einhaltung aller notwendigen Vorgaben wieder aufgenommen wird. Aufwandsentschädigung gibt es hierfür erst wieder, wenn feststeht wann es mit dem Meisterschaftsbetrieb weiter geht. “Das geht eher in Richtung Bewegungstherapie als Fußballtraining” so Salzmann. Ein Großteil des Kaders (“allen voran die jungen Eigenbauspieler sowie das Trainerteam – das zeugt von hohen moralischen Werten und ausgeprägter Vereinstreue”) verhält sich aktuell sehr loyal dem Verein gegenüber.

Geisterspiele werden weiterhin abgelehnt

Genauso loyal verhält sich der Verein gegenüber seinen Spielern. Geisterspiele werden einerseits weiterhin abgelehnt, weil ohne unsere Fans das Herz und die Seele fehlt und andererseits, um unsere Spieler zu schützen. Unser Präsident beleuchtet eine Seite, die von vielen bisher noch nicht beachtet wurde: “Die Zuschauer werden dadurch geschützt, dass sie nicht ins Max-Aicher-Stadion kommen dürfen, aber unsere Spieler sollen wir in Zweikämpfe schicken und einem erhöhten Risiko aussetzen? Wir sind im Amateurbereich – das sind keine modernen Gladiatoren. Wir werden uns dagegen wehren.” 

Großer Dank gilt auch unseren Partnern

Auch unseren Partnern sind wir zu großem Dank verpflichtet. Mit Stolz können wir berichten, dass viele eine weitere Unterstützung für die kommende Saison zugesagt haben.

Klar ist aber auch, dass das Hauptaugenmerk der Unternehmen zuallererst in der Sicherung von Arbeitsplätzen liegt. Wir haben volles Verständnis, dass die Prioritäten vieler Unternehmen aktuell nicht unbedingt im Sportsponsoring liegen. 

Trennung vom sportlichen Leiter Rainer Hörgl

Wie bei den meisten anderen Vereinen müssen auch bei uns vorläufig kleinere Brötchen gebacken werden. In diesem Zusammenhang haben wir uns von unserem bisherigen sportlichen Leiter Rainer Hörgl getrennt. Die Agenden der Kaderzusammenstellung wird für die kommende Saison das Trainerteam und der Vorstand übernehmen. Wir wollen den aktuellen Kader – soweit wie finanziell möglich – halten und zusätzlich weiteren jungen Eigenbauspielern eine Chance geben. Wie gut das funktionieren kann zeigt der Aufstieg zu wichtigen Stammkräften in der letzten Saison von Sandmayr, Schwaighofer, Lazarevic, Memic und Co.

Weitere Vorgangsweise im Nachwuchsbereich

Dem gesamten Nachwuchs wollen wir in den nächsten Wochen die Möglichkeit zum Trainieren geben. Unter strenger Einhaltung aller notwendigen Sicherheitsvorgaben werden unsere Nachwuchstrainer die „Jungaustrianer“ in Kleingruppen trainieren. Genaueres hierzu wird noch bekannt gegeben.

Infrastrukturprojekte der Austria

Die freiwillige Arbeitsgruppe rund um den Infrastrukturbeauftragten Max Eichbauer und Platzwart Flo Sellner hat unter Einhaltung aller Auflagen einige Projekte vorbereitet und vorangetrieben. Wir sind stolz und dankbar, dass das Max-Aicher-Stadion mehr und mehr zu einem kleinen, charmanten Schmuckkästchen mit besonderem Flair wird.

Positiver Blick in die Zukunft

Zusammengefasst blicken wir trotz der herausfordernden Situation positiv in die Zukunft. „Wir haben mit Unterstützung der violetten Familie und großartigen Partnern schon unglaubliches geschafft. Wir werden diesen Weg konsequent weiterführen und auf eine breite Basis setzen”, so Salzmann. Sportlich soll in der kommenden Saison der Grundstein gelegt werden um bald wieder in einer “echten Regionalliga” Fuß zu fassen. Egal ob ab der Saison 21/22 die Regionalliga West in seiner ursprünglichen Form wieder aufersteht oder eventuell eine Regionalliga mit Salzburg und Oberösterreich zu Stande kommt – wir werden alles dafür tun, um auch mit aktuell beschränkten Mitteln da dabei zu sein.

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