In der vierten Runde der 2. Liga landeten die Kapfenberger Falken in Maxglan. Aus dem Nest der Austria konnte die Mannschaft von Neo-Trainer Michael Liendl aber keine Punkte entführen. Die Heimserie der Mannschaft von Christian Schaider hält auch in nicht perfekten Bedingungen.
Es war ein regnerischer Flutlicht-Freitagabend, an dem die Austria die Kapfenberger SV empfing. Die Falken flogen mit einem neuen Anführer an, Ex-Bundesliga-Kicker Michael Liendl feierte in Maxglan sein Debüt als Cheftrainer. Mit einem Erfolgserlebnis landeten die Steirer dabei, denn nach einer ruhigen Anfangsphase war es ein abgefälschter Schuss, der seinen Weg in den Kasten von Simon Nesler-Täubl fand. Erneut musste die Mannschaft also einen frühen Gegentreffer hinnehmen. Nach mehreren Annäherungen erarbeitete sich die Austria in der 24. Minute eine Top-Gelegenheit, die Neuzugang Thomas Schandl bei seinem Startelfdebüt aus etwa zwölf Metern nicht nutzen konnte.
Man gab sich jedoch nicht geschlagen, drängte weiter auf den Ausgleich, der in der 37. Minute gelang. Die KSV bekamen eine Flanke nicht geklärt, der Ball landete vor den Füßen unseres Toptorschützen Christian Gebauers, der gnadenlos zum 1:1 verwandelt. Nur fünf Minuten später war der Doppelschlag perfekt, Tamar Crnkic profitierte von einem optimalen Zuspiel und legte den Falken das zweite Ei. Mit dem 2:1 ging es in die Pause.

Im zweiten Durchgang wollte die Austria da ansetzen, wo sie zuvor aufhörte, konnte anfangs aber nicht für große Gefahr sorgen. Demgegenüber schrieben die Falken in der 65. Minute erneut an. Im Sechzehner überraschte Ben Heuser unseren Schlussmann mit einem Flatterball und brachte das Spiel wieder auf Gleichstand. Die Austria ließ sich jedoch nicht unterkriegen und arbeitete weiter emsig an einem Treffer. Dass Christian Schaider ein goldenes Händchen hat, bewies er bereits gegen die Young Violets als Joker Mohammad Mahmoud traf. Nun war es das Zusammenspiel von Nico Lukasser-Weitlaner und San-Luca Spitali, die die Führung wiederherstellten. Eine Flanke von Lukasser-Weitlaner über rechts nutzte Spitali perfekt und tanzte seine Gegner zum 3:2 aus. Die Austria spielte den Stiefel bis Ende runter und sicherte sich die nächsten drei Punkte.
Vier Spiele, drei Siege, neun Punkte. So lautet die bisherige Bilanz der Austria, die damit ihre Heimserie fortsetzt und Maxglan allmählich zur Festung macht. Außerdem freuen wir uns über das Debüt eines weiteren Neuzugangs. Arda Bahadir durfte in den Schlussminuten das erste Mal in violett auflaufen und sicherte die drei Punkte an der Eckfahne. Nach den Falken warten die Wölfe des SKN St.Pölten, die nach vier Niederlagen am Stück nun Blut geleckt haben und als einzige Mannschaft noch ohne eigenen Torerfolg sind.
Bericht: Tim Bosnjak
Die Stimmen zum Spiel
Cheftrainer Christian Schaider: „Es war für uns heute ein unglaublich schweres Spiel. Es war ein verdienter Sieg.
Sportdirektor Roland Kirchler: „Der Platz war sehr tief. Mich freut es heute extrem für unsere jungen Spieler. Vor allem für Tobi Pfeffer, San-Luca Spitali, Arda Bahadir und Nico Lukasser-Weitlaner.“
Stürmer Tamar Crnkic: „Es ist das zweite Mal, dass wir super beginnen, aber uns die Tore selber schießen. Aber so ist der Fußball. Ich bin stolz auf die Truppe. Wir geben uns nie auf und kämpfen immer bis zum Schluss weiter. Ein großes Lob an die Fans, die immer hinter uns stehen!“











