Cover gegen Bregenz

Premieren-Duo rettet Remis – Austria erkämpft 2:2 gegen Bregenz

4. April 2026

Nach der Länderspielpause lud die Austria mit Schwarz-Weiß Bregenz das Schlusslicht der Liga ein. Die Gäste können sich jedoch über ihren Erwartungen präsentieren.

Die Länderspielpause ist geschafft und die Austria meldet sich nach der 1:2-Niederlage in St. Pölten wieder zurück in Maxglan. Mit Schwarz-Weiß Bregenz war zwar der Tabellenletzte zu Gast, doch die Mannschaft vom Bodensee war keineswegs zu unterschätzen. Bereits im Hinspiel erkämpfte Bregenz ein 0:0 und war heiß, erneut Zählbares mitzunehmen. Die Elf von Christian Schaider hingegen wollte vor ausverkauftem Haus einen weiteren Schritt Richtung Klassenerhalt gehen.

Nach einer ruhigen Anfangsphase meldeten sich die Gäste mit Johannes Tartarottis Kopfball erstmal vor dem Kasten von Simon Nesler-Täubl. Die Austria zeigt sich in der 20. Minute durch Marinko Sorda, der im Strafraum eine Flnake von Florian Rieder direkt abnimmt. Auch dieser Versuch bleibt unbelohnt, genauso wie jener von Gabriel Marusic nur kurz darauf. Die Austria bestimmt zwar das Geschehen, kommt aber nicht mit voller Durchschlagskraft vor das Tor. Auf der anderen Seite greifen die Bregenzer mit einem seltenen Vorstoß erfolgreich durch. Angreifer Bonaventure Lendambi bekommt den Ball im rechten Halbraum, flankt blind rein. Unglücklich lenkt Moritz Eder ins eigene Tor.

Die Austria ist bemüht, doch findet nicht die richtigen Mittel. Sorda probiert es in der 44. Minute aus der Ferne, verfehlt aber nur knapp am linken Pfosten. Auch Rieder bleibt kurz darauf glücklos. Auf der anderen Seite hätte es beinahe den zweiten Gegentreffer gegeben. Einen verlängerten Einwurf setzt Tartarotti an die Querlatte.

Florian Rieder tritt zum Freistoß an. Photo: GEPA pictures/ David Geieregger

Zum zweiten Durchgang kommt frischer Wind ins Spiel. Paul Lipczinski gibt sein Comeback nach Verletzungspause, auch Denizcan Cosgun hat sich wieder erholt. So ist es jener Cosgun, der das Spiel deutlich belebt und antreibt. Doch bevor die Austria wieder in die Gänge kam, nutzten die Bregenzer die freien Räume eines Konters perfekt und stellen durch Tartarotti auf 0:2.

Fortan intensivierte die Schaider-Elf ihre Bemühungen und kommt gleich zu mehreren Möglichkeiten. Schließlich erlöst Nico Lukasser-Weitlaner die Austria in der 60. Minute, als nach einem Lattentreffer dran bleibt und sein erstes LigaZwa-Tor erzielt. Wichtiger hätte es nicht sein können, war die Austria nun am Drücker. Die Avancen gipfelten schließlich in einem Freistoß in der 84. Minute aus guten 17 Metern. Goldfuß Florian Rieder legt den Freistoß geschickt über Mauer und verwandelt wie aus dem Lehrbuch. 2:2. Die Austria arbeitet in den Schlussminuten weiterhin an einem Treffer, doch letztlich reichte es nicht mehr und der Punkt war angeschrieben.

Mit dem Ergebnis macht die Mannschaft von Christian Schaider einen wichtigen Schritt, um den Klassenerhalt auch mathematisch unmöglich zu machen. Mit 27 Punkten siedelt sich die Austria weiterhin im Tabellenmittelfeld an. Die Pause bis zur nächsten Partie ist nur kurz. Bereits am Ostermontag geht es zum Auswärtsspiel zu Hertha Wels. Die Oberösterreicher sind mit zehn Punkten aus sechs Spielen die zweitbeste Mannschaft im Frühjahr.

Bericht: Tim Bosnjak

Die Stimmen zum Spiel

Kapitän Luca Meisl: „Es waren zwei Halbzeiten mit zwei Gesichtern. Einen Gegner, der so tief steht, sind wir nicht gewohnt. Das Unentschieden ist mehr als verdient.“

Torschütze Nico Lukasser-Weitlaner: „Das erste Tor war ein geiles Gefühl. Ich glaube, dass wir uns mit dem Punkt zufrieden geben müssen.“

Cheftrainer Christian Schaider: „Mit der Umstellung in der zweiten Halbzeit waren wir viel besser im Spiel, aber auch zu ungenau.“

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