Auf der Rückreise von der ersten ÖFB-Cup-Runde zwischen ASKÖ Oedt und Austria Salzburg kam es auf einer Raststätte in Schörfling zu einem bedauerlichen Zwischenfall. Zwischen dort anwesenden Personen und einzelnen Austria-Anhängern entwickelte sich zunächst ein verbaler Disput, der schließlich in eine körperliche Auseinandersetzung mündete. Nach bisherigen Erkenntnissen befanden sich die Austria-Fans zu Beginn der Auseinandersetzung in einer klaren Abwehrhaltung.
Dank des raschen Eingreifens weiterer violetter Fans konnte die Situation rasch beruhigt werden. Wir danken diesen Anhängern ausdrücklich für ihr deeskalierendes Verhalten.
Austria Salzburg verurteilt jegliche Form von Gewalt entschieden. Personen, die sich an der Auseinandersetzung beteiligt haben und von den Behörden identifiziert werden, erhalten umgehend Stadionverbot.
Gerade in einer Zeit, in der unser Verein eine neue Welle der Sympathie erfährt, ist es uns wichtig zu betonen, wofür die Salzburger Austria steht: für leidenschaftlichen, aber friedlichen Fußball. Dies haben auch die über 800 mitgereisten Fans in Oedt eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
Obmann David Rettenbacher:„Ich war zufällig zeitgleich auf der Raststation anwesend. Nach unserem aktuellen Kenntnisstand wurden zwei unserer Anhänger auf dem Weg zur Toilette von drei Personen verbal angepöbelt und in weiterer Folge tätlich angegriffen. Die beiden haben sich verteidigt, woraufhin weitere Austria-Fans hinzukamen, um den Streit rasch zu beenden und die Situation zu deeskalieren.
Berichten, wonach rund 20 Austria-Anhänger drei Personen attackiert hätten, widersprechen wir entschieden.
Sollten die polizeilichen Ermittlungen dennoch ergeben, dass in irgendeiner Form Gewalt von unserer Seite ausgegangen ist – selbst in vermeintlicher Notwehr oder als Reaktion auf einen Angriff – werden die betreffenden Personen mit einem Stadionverbot belegt. Denn unsere klare Haltung bleibt: Austria Salzburg steht für ein friedliches und respektvolles Miteinander – über alle Grenzen hinweg.“











