Step by step – Austria mit Nullnummer gegen Admira Wacker

12. April 2026

In der 25. Runde lud die Austria mit Admira Wacker Mödling einen der Aufstiegskandidaten nach Maxglan. Dabei gelang ein weiterer, kleiner Schritt Richtung Klassenerhalt.

Nach dem späten Unentschieden in Wels meldete sich die Austria in Maxglan zurück und wollte den Klassenerhalt mathematisch sichern. Die Gäste aus der Südstadt tanzen hingegen im oberen Tabellenbereich und suchten den Anschluss im Meisterrennen. Im Hinspiel musste die Austria noch ein 0:4 hinnehmen, das Rückspiel war in angenehmen Temperaturen nicht so eindeutig.

Wie zu erwarten war, bestimmte aber erstmal die Admira unter Interimstrainer Harald Suchard die Anfangsminuten. Angreifer Justin Forst nahm sich bereits in der dritten Minute im Konter ein Herz und legte einen 70-Meter-Lauf in den Strafraum der Austria hin. Die Rasenverhältnisse verhinderten beim Abschluss allerdings Schlimmeres. Nur wenig später steht sein Offensivpartner Alexander Schmidt am Ende eines schnell ausgeführten Freistoßes, findet aber in Simon Nesler-Täubl seinen Meister. Auch Forst kann in der 12. Minute seine zweite Chance nicht nutzen und trifft nur das Außennetz.

Offensiv zeigte sich die Austria eher selten. Erst wenige Minuten vor dem Halbzeitpfiff war es dann soweit. Dabei präsentierte sich gleich eine Dreifachchance. War er in der Vorwoche noch erfolgreich, gelang MarinGOTT Sorda diesmal nicht der Fernschuss. Auch die anderen beiden Gelegenheiten waren nicht von Erfolg gekrönt, womit es torlos in die Kabinen ging.

Die Partie war auch ein hartes Stück Defensivarbeit. Photo: GEPA pictures/ Julio Arellano

Den Elan aus der Halbzeit nahm die Austria mit und brauchte nur etwas mehr als 100 Sekunden, um in Form von Florian Rieder erstmals gefährlich zu werden, was für den erfahrenen Admira-Goalie Jörg Siebenhandl kein Problem darstellte. Knapper wurde es in der nächsten Situation für die Südstädter. Schmidt blockte den Klärungsversuch von Nesler-Täubl, legte in die Mitte auf, Forst traf aber nur die Querlatte.

Anschließend kam es in der 63. Minute erneut zum Privatduell zwischen Schmidt und Nesler-Täubl. Unsere Nummer 96 behauptete sich aber erneut im Eins-gegen-eins und verhinderte den zwölften Saisontreffer des Admira-Toptorschützen. Die Suchard-Truppe arbeitete mit vielen langen Bällen, die oft gefährlich für die Hintermannschaft der Austria wurden. Der eingewechselte Christopher Olsa brachte den Ball nach langem Zuspiel an Nesler-Täubl vorbei. Innenverteidiger Christoph Gruber rettete allerdings vor der Linie. Die große Chance der Austria ergab sich erst kurz vor Spielende. Im Konter legt Luka Parkadze auf Nico Lukasser-Weitlaner. Im Strafraum verstolperte unsere Nummer 19 aber den Ball, womit sich die Chance in den Armen von Jörg Siebenhandl auflöste und das 0:0 fix war.

Für die Austria war es das dritte Remis in Serie und erneut nur ein kleiner, aber dennoch wichtiger Schritt um den Klassenerhalt auch rechnerisch ausschließen zu können. Am kommenden Freitag kommt es zum violett-violetten Aufeinandertreffen. Die Young Violets laden in die Generali Arena (Jetzt Tickets sichern!). Das Hinspiel gewann die Austria mit 2:0

Bericht: Tim Bosnjak

Die Stimmen zum Spiel

Kapitän Luca Meisl: „In der Schlussphase war definitiv mehr drin und hatten wir nach unseren Umschaltsituationen die Chance, um den Sack zuzumachen. Wir haben wieder zu null gespielt. Das ist auch gut für die Mannschaft. Wir werden den Klassenerhalt sicher fixieren. Ich mache mir wenig Sorgen, dass wir nächstes Jahr nicht in der zweiten Liga spielen.“

Co-Trainer Peter Urbanek: „Wir haben gewusst, was auf uns zukommt. Die Admira ist eine sehr, sehr gute Mannschaft, gegen die wir mit dem letzten Quäntchen Glück super verteidigt haben. Mit etwas Glück haben wir am Ende sogar noch die Chance auf den Heimsieg, aber wir sind durchaus zufrieden mit dem X.“

Sportdirektor Roland Kirchler: „In der ersten Halbzeit hat uns die Admira in den ersten 25 Minuten schon verschont, aber dann sind wir immer besser in das Spiel gekommen und haben uns in die Partie reingekämpft. In der zweiten Halbzeit war es dann ein leistungsgerechtes Unentschieden.“

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