Freitagabend: Violettes Aufstiegsfest und eine letzte Frage

Sag nicht „nur“, wenn es noch um die Ehre geht! Unsere Mannschaft hat verstanden, dass jedes Spiel ein besonderes ist, wenn man das violett-weiße Trikot dafür überstreifen darf. So geht es am Freitag nicht um die goldene Ananas, sondern ein letztes Mal ums sportliche Prestige in dieser Leistungsstufe.

Die hohen Siege der letzten Wochen waren nochmal der Beweis schlechthin, mit welch professioneller Mannschaft unser Verein seit dieser Saison wieder auf dem Platz steht. Den Aufstieg längst eingetütet, gab man sich keine Blöße, verzauberte ganz im Gegenteil Fans und Beobachter mit jener Leichtigkeit, die man sich durch die harte Arbeit verdient hat. Es wäre auch blöd, die imposante Leistungsfähigkeit, die man sich über viele harte Wochen aufgebaut hat, abrupt den Bach runter zu lassen, nur weil das hehre Ziel erreicht ist.

So nah ist der Ballermann

Dieses professionelle Zu-Ende-Führen der Saison zeugt darüber hinaus auch von sportlichem Charakter und es ist ein Zeichen des Respekts gegenüber der Spielklasse, die wir mit dieser letzten Runde hinter uns lassen. „Streber“-Vorwürfe müssen sich unsere Jungs andersrum aber auch nicht gefallen lassen: Konnte sich manch einer schon in Zell am See eine erstaunlich ehrliche Einschätzung über die Bedeutung des Eugendorf-Spiels nicht verkneifen – um dann trotzdem einmal mehr „Man of the match“ zu werden – so grüßte in dieser Woche unsere halbe Mannschaft vom Party-Urlaub aus Mallorca.

Die andere Hälfte der Mannschaft und das Trainerteam sind aber in Salzburg geblieben. Da haben Christian Schaider & Co. sich wohl gedacht: „Den Ballermann – den haben wir doch selbst hier bei uns!“ Wie wahr – wer braucht denn schon den Bierkönig, wenn wir vielleicht sogar einen Torschützenkönig haben können? Auch unser Ballermann von Altenmarkt, Resul Omerovic, zählt zu den Daheimgebliebenen. Nach seinen fünf Treffern im Pongau möchte „Resko“ heute noch Mersudin Jukic überholen oder mit einem Tor mehr zumindest mit dem aktuell führenden SAK-Angreifer gleichziehen.

Gegner im Niemandsland

Ins Netz zu legen wären die nötigen Treffer den Brambergern, was durchaus möglich sein sollte, haben die Pinzgauer doch bisher schon 80 Gegentreffer kassiert – die drittmeisten der Liga. Seit dem 4:1-Sieg der Austria Ende Oktober in Bramberg hat die TSU aber auch ihrerseits in jedem Spiel getroffen, in vielen Spielen sogar häufig und so hat man sich im Frühjahr erstaunlich rasch aus dem Tabellenkeller herausgespielt.

Damit gibt’s zum Aufstiegsfest am Freitag nicht nur Spanferkel, sondern auch nochmal Spannung. Parkplätze, Fanshop und Stadion öffnen eine Stunde vor dem Anpfiff um 17:30 Uhr. Nach Abpfiff dauert es nicht lange, bis um 21 Uhr die kleine, feine Aufstiegsfeier im Violett beginnt. Erwartet werden zartes Fleisch, warme Worte und heiße Wäsche: Nachdem nach der Saison bekanntlich vor der Saison ist, präsentiert die Austria in diesem freudigen Ambiente auch gleich die wunderschönen, neuen Trikots für die kommende Spielzeit 2019/20 – seid gespannt!

Alle Infos dazu gibt es HIER.

Zelebrieren wir gemeinsam diese letzte Darbietung unserer Austria in der Ära Salzburger Liga und klären wir die eine letzte Frage – denn „Malle“ ist nur einmal im Jahr, und ein Aufstieg ist gar noch seltener und nicht einfach so buchbar!

ACHTUNG: Aufgrund des Freitagstermins ist der Stiegl-Parkplatz erst ab 17:30 Uhr geöffnet.

30. Runde Salzburger Liga
SV Austria Salzburg – TSU Bramberg

Freitag, 18:30 Uhr, Erich Misoph Volltreffer Stadion
SR: Reuf Salihovic, Ing. Marc Höglinger, Esat Temizkan;

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